grateful. thankful. blessed. #MotivationsMittwoch

Heute ist der 2. Weihnachtsfeiertag und ich komme aus dem Kino. Ich schummele also ein bisschen, weil ich gar nicht motiviert am Mittwoch in die Tasten haue, sondern schon am Dienstag. Einfach, weil ich aus einem dieser typischen „feelgood“-Filme komme und mir ganz viele Dinge durch den Kopf gehen, die da immer mal wieder auftauchen, aber durch Szenen wie die heut gesehenen wieder dick unterstrichen werden.

Ich war in „Dieses bescheuerte Herz“ – nicht nur wegen Elyas M’Barek, sondern weil ich deutsche Produktionen allgemein mag und mir die Filmauswahl dankenswerterweise abgenommen wurde.

Ich will gar nicht zu viel spoilern, da der Film ja gerade erst in den Kinos angelaufen ist. Nur so viel: Der Lebenskünstler Lenny -Beruf Sohn- wohnt in einem netten Villenviertel in München im Haus seines Chefarztvaters, verschwendet dessen Geld in Clubs wie dem P1 und genießt sein unbeschwertes Leben. Parallel und völlig konträr dazu lebt der 15-jährige David in einer tristen Münchener Hochhaussiedlung mit seiner Mutter, die jede Minute damit rechnen muss, dass sie mit ihrem Sohn in die Klinik muss. Lenny ist seit seiner Geburt u.A. herzkrank – neben vielen anderen sich bedingenden Diagnosen. Ob er seinen 16. Geburtstag überhaupt feiern wird, kann niemand mit Sicherheit sagen. Diese beiden Welten prallen aufeinander: Lenny wird der Geldhahn durch seinen Vater nämlich erst wieder aufgedreht, wenn er sich um die Herzenswünsche seines Patienten kümmert.

Letztendlich bereichern sich der leidende Herzpatient und das Wohlstandssöhnchen gegenseitig: Das Helfen hilft dem Helfer, der durch den Umgang mit dem kranken Jugendlichen sein Leben endlich wieder mit etwas Sinn füllt, das er bis dato nur so dahingelebt hat.

Dahinleben. 

Wenn man dafür Synonyme nachschlägt, findet mal „existieren“, „dahindämmern“ oder „gammeln“. Und genau das ist vielleicht manchmal das Gefühl von vielen, die tagein, tagaus immer die gleichen Dinge tun und sich gar nicht richtig bewusst sind, wie wertschätzend man damit eigentlich umgehen müsste.

Das Leben ist endlich. Das betrifft jeden von uns.

Das heißt jetzt im Gegenzug auch nicht, dass man sich Listen anfertigen sollte, um jeden Tag des neuen Jahres zu planen und voll auszuschöpfen. Aber vielleicht ist eine grobe Wunschliste für das anstehende Jahr doch ein schönes Signal sich mit seinem Leben und seinen Plänen auseinanderzusetzen, um so seine Ziele auch aktiv zu verfolgen. Und eben nicht immer zu schieben. Du willst nächstes Jahr eine größere Reise machen? Was hält dich davon ab, neben den nötigen Urlaubstagen und einem annehmbaren Betrag auf dem Sparkonto? Buchen. Fliegen. Erlebnisse speichern und ganz lange davon profitieren. Viel länger als von dem Kauf der neuen Sneaker. Soviel ist sicher.

Ich werde morgen -also heute!- hoffentlich ein ganzes Stück dankbarer ins Büro gehen – und das obwohl der Großteil meiner lieben Kollegen ausschlafen und die Urlaubstage genießen wird. Wenn ich mir dann aber wieder einige Filmszenen ins Bewusstsein rufe und merke, dass ich gesund bin und deshalb ein „normales“ Leben führen kann, dann geht das Aufstehen bestimmt auch einfacher.

https://www.youtube.com/watch?v=1f0XKUqdrAk

…der neue Revolverheld-Titel lief zum Abspann des Films. Und zum Ende meines persönlichen Weihnachtsfestes. #thankful #grateful #blessed

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