Happy New Year!

Eigentlich wollte ich gar nicht viele Worte verlieren und nur ein schlichtes, aber eindrucksvolles Video posten. Das habe ich mir aber für morgen aufgehoben, weil die Worte darin viel mahnender sind, als die, die mir gerade durch den Kopf schwirren.

Die ersten „Guten Rutsch“-Nachrichten flackerten schon heute Vormittag über meinen Smartphonebildschirm. Niedliche Videos, Standard-Broadcast-Nachrichten und ziemlich individuelle Lebenszeichen und Glückwünsche zum neuen Jahr. Und dann sitzt man da und überlegt wie man antwortet. Und man lässt die Erlebnisse des letzten Jahres mit dem Nachrichtenabsender Revue passieren – zu manchen hatte man 2017 eher weniger Kontakt, aber freut sich von ihnen zu hören. Mit anderen hat man sehr viel erlebt. Hochzeiten, Freude über bestandene Prüfungen, Nachrichten über Geburten, durchfeierte Abende/Nächte – aber auch Schicksalsschläge.

Und von Jahr zu Jahr nimmt alles von allem irgendwie zu. Zumindest gefühlt.

Ich wurde 2017 geliebt und gehasst. In manchen Situationen vielleicht auch gleichzeitig. Menschen in meinem Umfeld haben sich von einer ganz neuen Seite gezeigt – mal kam plötzlich ein absolut bösartiges oder verzweifeltes Gesicht zum Vorschein. Ein anderes Mal konnte ich es gar nicht fassen wie viele negative Vorurteile ich einer Person gegenüber hatte, die sich als absolut ungerechtfertigt herausgestellt haben. Ich habe mich im letzten Jahr aktiv von Personen distanziert, wurde auf der anderen Seite aber auch schlagartig von Personen stehengelassen.

Auch wenn sich das jetzt hochmelancholisch anhört: Alle Ereignisse haben mich wachsen lassen. Ich habe mich jedes Mal neu kennengelernt. Konnte in jeder Situation entscheiden, ob ich die Sache jetzt so annehme oder mich von ihr distanziere. Und nach jeder Entscheidung kam wieder eine neue Nachricht oder sogar eine neue Person in mein Leben, die mich weitergebracht hat. Und ich bin für jeden Menschen dankbar, der mich überlegen lassen hat, welcher Schritt als nächstes zu gehen ist. Egal ob der dann positiv oder negativ war.

Letztendlich steckt hinter diesem Silvester/Neujahr-Ding ja doch etwas Magisches. Es ist ein Umbruch, neue Energie, eine neue Chance. Alles neu. Und trotzdem ist es wichtig jeden Tag als Neustart zu betrachten und diesen magischen Tag nicht nur einmal im Jahr zu haben. Man kann jeden Tag zum Sport gehen, um etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Jeden Tag ein Buch lesen, um sich weiterzubilden. Reisen, um den Horizont zu erweitern – die Aufzählung könnte unendlich sein. Man muss es einfach nur tun.

#2018

Fazit? Ich freue mich einfach auf die Hoffnung, dass wir Menschen mehr Liebe und weniger Hass empfinden. Irgendwie. Mehr Toleranz und Empathie füreinander und weniger Selbstgerechtigkeit. 

In diesem Sinne: Adieu 2017 – Hello 2018!

 

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