Gute Vorsätze und das Ding mit der Komfortzone.

Und noch einmal, weil wir heute das erste Mal den neuen Jahreskalender benutzen können – und es natürlich dazugehört: Happy New Year!
Das wünsche ich wirklich jeder und jedem, die/der sich gerade die Zeit nimmt diesen Text zu lesen und sich später das schon angekündigte Video anschaut.

Ich folge Prince EA schon längere Zeit auf seinen SocialMedia-Kanälen und finde seine Aussagen und die Art wie er diese transportiert, absolut inspirierend. Ich kann nicht immer jede Aussage allumfassend greifen oder nachvollziehen. Aber ich ich kann sie für meine Lebensumstände passend bauen; es ist meist dieser positive Kern, der mich zum (um-)denken anregt und oftmals bestärkt.

„It is said that the greatest tragedy in life is not that people aim too high and miss; it is that people aim too low and hit“

Gerade ab heute sind viele in den nächsten 4 Wochen motiviert. Wahrscheinlich sind 4 Wochen ein viel zu langer Zeitraum, weil dann neue Abläufe schon Gewohnheit werden. Lassen wir es 2 Wochen sein. Zwei Wochen, in denen man jeden 2. Tag joggen war, auf eine gesunde Ernährung geachtet und keinen Bullshit gegessen hat. Zwei Wochen hat man vielleicht Ordnung im Kleiderschrank gehalten und seinen Abwasch immer direkt nach dem Essen gemacht. Zwei Wochen lang ist man morgens früh ausgestanden, um direkt die erste Bahn zur Arbeit nehmen zu können. Und vielleicht ist man in dieser Zeit abends immer bewusst mit einem positiven Gedanken ins Bett gegangen, einfach weil man sich vorgenommen hat, dankbarer zu sein und kleine Dinge mehr zu schätzen.

Zwei Wochen. Und danach wird’s dann anstrengend. 

Die ersten Tage überwiegt noch dieser positive vibe, der automatisch mitschwingt, weil das Jahr ja so neu ist und auch die Fotos auf instagram einen täglich an den „fresh start“ und die „new chances“ erinnert. Und dann kommt der Alltag. Das Bett wird auch morgens wieder länger genutzt, die Sportsession im Fitnessstudio ausgelassen und sich die übriggebliebene Schokolade vom Weihnachtsfest nochmal richtig gegönnt.

Und da weiche ich jetzt von der Kernbotschaft des Videos ab: Mach‘ doch. Geh‘ halt nicht zum Sport, wenn du absolut keine Lust hast und es nur in deinem Kopf als „Aber ich habe mir doch vorgenommen, dass…“ schwirrt. Baue dir nicht selbst einen Käfig aus Vorsätzen, sondern lass‘ dir deinen Weg offen. Und nimm‘ dir Dinge nicht wegen eines festen Datums vor.

Mach‘ das, was dir guttut.

Und lass‘ dir dann aber nicht erzählen, dass du etwas nicht erreicht oder geschafft hast, weil du dich neu orientierst. Oder zu hoch gesetzte Ziele verwirfst und dafür neue verfolgst. Du hast dich damit beschäftigt, hast deine Komfortzone verlassen, indem du etwas Neues ausprobiert hast – und hast für dich gemerkt, dass es dir keinen Mehrwert bringt. Das ist ein riesengroßer Unterschied.

Wenn du deine Komfortzone aber nie verlässt – aus Bequemlichkeit, Angst oder Ungewissheit. Dann prangere dich selbst an. That’s all.

 

Prince EA – Forget your new years resolution

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