Es geht wieder los – Gameday I -InvaderNation #FootballFreitag

Das Feld ist abgekreidet, das letzte Training vor dem ersten Spieltag der Saison erfolgreich beendet und die Spannung auf den kickoff am Samstag um 16 Uhr steigt ins Unermessliche. Egal bei wem. Verantwortlichen, Helfern, Fans und natürlich vor allem bei den Hauptakteuren.

Wie kann man also das Gefühl beschreiben, das in einem aufsteigt, wenn man an den ersten Gameday der Saison denkt?

Was sich bei allen Befragten wiederholt: Aufregung. 

Und das ist auch absolut nachvollziehbar, wenn man sich anschaut, dass dieses Jahr wieder einmal mehr alles auf Anfang gesetzt wurde. Die Abkapselung vom Hauptverein, wechselnde Trainingsplätze in der Vorbereitung, zwei neue Koordinatoren mit Matt LeFever und Dwight Patrick, und kein „richtiges“ Testspiel vor dem ersten Ligaspiel.  Alles neue Einflüsse, die nicht verunsichern, aber natürlich eine gewissen Spannung in der Luft über dem Homefield spüren lassen werden. Einfach, weil man nicht weiß, was da mit der Ankunft der Jungs aus Potsdam kommt.

Die Jungs haben alle hart in der OffSeason gearbeitet – Kraft aufgebaut, an ihrer Explosivität gearbeitet und natürlich auch das Zusammenspiel in den unterschiedlichen Formationen geschärft. Aber letztendlich ist alle Vorbereitung egal. Ob du im März beim Krafttest noch problemlos 20 Mal die 100kg gedrückt hast, ist nach dem Anpfiff morgen egal. Was da zählt, ist alles Training ins Spielen umzusetzen. Denn letztendlich zählt die Zahl auf dem Scoreboard und der erste Eindruck, den man nach dem Spiel am Samstag für den Start in die Saison mitnimmt.

Guckt man sich den morgigen Gegner an, dann sieht man vor allem eins: Eine große und kräftige Offensive Line. Aber nicht nur das. Die Potsdamer haben ihren Kader gut aufstocken können und haben sich personell gut verstärkt. Auch die Zimmermann-Brüder, die letztes Jahr noch für die Berlin Adler auf dem Feld standen, bleiben dieses Jahr weiter in der GFL, allerdings im Jersey der royalen Potsdamer. Letztendlich bilden die Coaches die Konstante, die die Jungs letztes Wochenende schon zu einem Sieg in der EFL-Partie gegen die Brussels Tigers geführt haben. Natürlich sollte man dieses Spiel aufgrund des klaren Ergebnisses (72:00) zur Kenntnis nehmen, aber nicht überbewerten. Unterschätzen sollte man den Aufsteiger aus der GFL2 allerdings definitiv auch nicht.

Was wir gegenhalten können ist eine echt starke D-Line, die auch letztes Jahr schon Stärke bewiesen hat. Oder genauer: Das Zusammenspiel der D-Line und der Linebacker. Die Front Seven muss sich eigentlich vor keiner Mannschaft der Liga verstecken.

Gut ist man, wenn man im Vergleich gut ist. Das macht Leistungssport aus.

Genau auf diesen ersten Vergleich bin ich unfassbar gespannt. Und natürlich auf das Programm drumherum: Bei fantastischer Wettervorhersage alte Gesichter wiederzusehen und mit dem Spiel morgen einen wunderbaren Sommer einzuläuten – das ist der nette Nebenschauplatz. :)

…last but not least hier noch ein echter Sahnebissen – old but gold: Der Invaderssong von 2010. Vor acht Jahren hat er als einer meiner Lieblingsspieler die Bälle noch im Hildesheimer Jersey über das Feld geschickt. Morgen ist er wahrscheinlich gewohnt lässig gekleidet als HC an der Sideline und dirigiert seine Offense übers Feld: Matt LeFever.

I’m excited!

https://www.youtube.com/watch?v=GjHilthN1m8 // MoBeAt90

 

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